Verpackungsart
Sperrholzkisten für Transport und Versand
Sperrholzkisten sind geschlossene Transportverpackungen mit plattenbasierten Flächen auf einem Holzrahmen. Die Abmessungen werden nach dem Packgut geplant.
Was ist eine Sperrholzkiste?
Bei einer Sperrholzkiste bilden Kanthölzer den tragenden Rahmen, die Flächen werden mit Sperrholzplatten geschlossen. Daraus ergeben sich glatte Außenflächen und durchgehende Wandflächen ohne Brettfugen. Boden und Kufen werden wie bei anderen Kistenbauarten auf Handling und Aufnahme abgestimmt.
Ob eine plattenbasierte Konstruktion gegenüber einer Bretterkiste Vorteile beim Eigengewicht bringt, hängt von Plattenstärke, Rahmenausführung und Packgut ab und lässt sich nicht allgemein festlegen.
Typische Einsatzbereiche
- empfindliche Geräte und Baugruppen mit Anspruch an geschlossene Flächen
- Elektronik, Mess- und Prüftechnik
- Packgüter, bei denen glatte Innenflächen für Auskleidung oder Polsterung genutzt werden
- Sendungen, bei denen ein einheitliches, sauberes Erscheinungsbild gefordert ist
ISPM 15 und Sperrholz
Verarbeitetes Holz wie Sperrholz kann nach ISPM 15 von den Anforderungen ausgenommen sein. Eine konkrete Verpackung enthält jedoch häufig weitere Bestandteile aus Rohholz – etwa Rahmenhölzer, Kufen oder Klötze –, für die die Anforderungen gelten können.
Welche Angaben benötigt der Hersteller?
- Abmessungen und Gewicht des Packguts
- Schwerpunktlage sowie Auflage- und Befestigungspunkte, soweit bekannt
- Transportweg, Verkehrsträger und Handling
- Empfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit, Staub, Stoß oder Vibration
- Ziel- bzw. Exportland, sofern relevant
Sperrholzkiste oder klassische Holzkiste?
Eine klassische Holzkiste wird aus Brettern beplankt, eine Sperrholzkiste aus Platten. Beide Bauarten sind geschlossen; sie unterscheiden sich in Flächenbild, Fugenverhalten und in der Art, wie Rahmen und Flächen zusammenwirken.
Planung mit KISTEO
Sie beschreiben Packgut und Transportanforderungen, KISTEO erstellt daraus ein vorläufiges Verpackungskonzept mit 3D-Darstellung. Die finale Auslegung, Prüfung und Freigabe übernimmt der ausführende Hersteller.
