Glossar

ISPM 15 – einfach erklärt

ISPM 15 ist ein im Rahmen der IPPC veröffentlichter internationaler Standard für pflanzengesundheitliche Maßnahmen bei Verpackungsmaterial aus Rohholz, das im internationalen Warenverkehr eingesetzt wird.

Auch bekannt als: IPPC-Standard, Verpackungsholz Behandlung, Hitzebehandlung Holz

Was regelt ISPM 15?

Der Standard behandelt das Risiko, dass mit Verpackungsmaterial aus Rohholz Schadorganismen zwischen Ländern verschleppt werden. Er beschreibt hierfür anerkannte Behandlungsverfahren für das Holz sowie eine standardisierte Kennzeichnung des behandelten Materials.

  • betroffen sein kann Verpackungsmaterial aus Rohholz, etwa Kisten, Paletten, Verschläge, Stauholz und Skids
  • verarbeitete Holzwerkstoffe wie Sperrholz können unter den im Standard genannten Bedingungen ausgenommen sein
  • Holz mit einer Dicke bis einschließlich 6 mm ist vom Anwendungsbereich ausgenommen
  • die Kennzeichnung wird auf behandeltem Material angebracht und ist nicht auf Einzelsendungen bezogen

Warum ist das bei Exportverpackungen wichtig?

Wird Verpackungsholz eingesetzt, das den Anforderungen des Bestimmungslandes nicht entspricht, kann dies zu Beanstandungen, Behandlung, Rücksendung oder Vernichtung der Verpackung führen. Die Anforderungen werden von den Ländern umgesetzt und können sich unterscheiden.

Was sollten Sie angeben?

  • Zielland und, falls bekannt, Transitländer
  • Verkehrsträger und geplanter Transportweg
  • ob bereits Vorgaben Ihres Kunden oder Spediteurs zum Verpackungsholz vorliegen
  • ob Holzwerkstoffe wie Sperrholz gewünscht oder ausgeschlossen sind

Zusammenhang mit anderen Begriffen

Quellen und weiterführende Informationen

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